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27.04.2016

Grünen-Kreisverband kritisiert Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030

Gemeinsame Pressemitteilung des Kreisvorstandes und Claudia Stamm, MdL zum Bundesverkehrswegeplan 2013   ---   Sammeleinwendung zum Download

Vorfahrt für Klimaschutz statt Straßenbau-Sammelsurium ohne Plan und Konzept

Der Rosenheimer Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen und die Grüne Landtagsabgeordnete Claudia Stamm kritisieren den von Bundesverkehrsminister Dobrindt vorgelegten Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans (BVWP) scharf.

„Der vorliegende Entwurf verhindert, dass eine Verkehrswende gelingen kann: Entwicklungen wie die Umstellung der Mobilität auf klimaneutralen Antrieb, verändertes Nutzerverhalten oder Konzepte zur Verkehrsvermeidung und Verlagerung von der Straße auf die Schiene sind weder methodisch noch im Ergebnis des Planentwurfs enthalten,“ so Hubert Lingweiler, Sprecher des Grünen Kreisverbandes. Vielmehr schreibe der Entwurf die straßenbaulastige Verkehrspolitik der 1970er Jahre in die Zukunft fort und vergibt somit die Chance auf eine dringend notwendige und längst überfällige Verkehrswende.

Claudia Stamm, Landtagsabgeordnete der Grünen fordert: "Ein generelles Tempolimit muss endlich als Lösung gesehen werden. Das ist nicht nur sicherer für die Menschen, sondern wegen der geringeren Mengen an schädlichen Abgasen auch noch gut für Mensch und Natur!"

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17.04.2016

Gelungene Integration

Flüchtlinge als Auszubildende in der Gastronomie

Die beiden grünen Landtagsabgeordneten Claudia Stamm und Gisela Stengl besuchten mit Brunhilde Rothdauscher, Anita Fuchs (beide Beisitzerinnen im Kreisvorstand) und Elisabeth Sommer (OV Rosenheim) die “Residenz Winkler” in Aschau, um mit Chefkoch Steffen Mezger über Ausbildung und Integration in der Gastronomie zu sprechen.

Heinz Winkler, Zwei-Sterne-Koch und Hotelier aus Aschau im Chiemgau, möchte gegen den Ausbildungsmangel in der Gastronomie anzukämpfen. Seit Juni vergangenen Jahres wird Hagie Foday Jaiteh Kabba aus Sierra Leone in der “Residenz Winkler” zum Koch ausgebildet.

 

 

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08.04.2016

REGION in AKTION

Studienfahrt nach Brüssel mit Ausstellung im Europäischen Parlament (13. – 17.03.2016)

In diesen Tagen fällt einem zu Europa erstmal das Wort "Krise" ein und die Befürchtung, dass die Europäische Union zerbrechen könnte.
Aber dennoch:
Das Projekt "Europäische Union" ist unverändert von größter Wichtigkeit - jetzt und für eine gute Zukunft. Und dies nicht nur auf Ebene der Nationalstaaten, sondern hinunter bis in die Regionen und Kommunen.

Das sind gute gute Gründe für eine Reise nach Brüssel.
Und dahin machte sich - auf Einladung der Grünen Europaabgeordneten Barbara Lochbihler
- eine Delegation aus dem Priental, aus Niederndorfberg (Tirol) und dem Landkreis Rosenheim auf den Weg.

Im Gepäck hatte die Gruppe eine Ausstellung über erfolgreiche regionale Initiativen, die im Europaparlament gezeigt wurde:
Der Bergbauernladen in Prien, der Dorfladen in Sachrang, das Prientaler Projekt "Bauernland & Bauersleut", das Bergbauernmodell Sachrang und die Sennerei Hatzenstädt in Niederndorferberg.
Die Ausstellung fand großes Interesse - und noch viel mehr die Eröffnungsfeier mit bayerischem Bier und Tiroler Schmankerln…

 

 

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03.04.2016

5 Jahre nach Fukushima, 30 Jahre nach Tschernobyl

Rückblick auf zwei Katastrophen. Wie weit ist die Energiewende vorangekommen?

Ein Vortrag von und mit Antje Wagner, Finanzreferentin der Grünen Pberbayern,  aus dem Kreisverband München Land am 13. April ab 20 Uhr im Rosenheimer Mailkeller.

Fünf Jahre sind seit dem Unglück in Fukushima vergangen, 30 Jahre seit dem Supergau in Tschernobyl. Bei unserer April-Kreisversammlung sind diese traurigen Jahrestage das Schwerpunkt-Thema.

Fünf Jahre sind keine lange Zeit – aber das Unglück, das am 11. März 2011 in Japan geschah ist kaum noch in der öffentlichen Berichterstattung zu finden. Antje Wagner, Sprecherin der Grünen im Landkreis München und Finanzreferentin der Grünen Oberbayern, war zweimal in den betroffenen Regionen in Japan. Sie besuchte die Menschen vor Ort und wollte wissen, wie sie mit den Folgen leben.
Vor dem Unglück in Japan reiste sie schon einmal in eine Region, die durch ein Unglück atomar verseucht wurde. In Tschernobyl wagte sie sich in die „Todeszone“ und brachte eindrucksvolle Bilder vom vor 30 Jahren kontaminierten Umfeld mit. Antje Wagner zeigt die Folgen der Katastrophen, die Schicksale der Betroffenen mit einem persönlichen Bericht. Sie führt in ihrem Vortrag die Unverantwortlichkeit der Nutzung der Atomkraft vor Augen – fragt aber auch, was danach kommen kann.

Zum Vortrag im Rahmen unserer öffentlichen Kreisversammlung laden wir ganz herzlich ein.

URL:http://www.gruene-rosenheim.de/kreisverband/aktuell/archive/2016/april/