Müllverwertung & Abfallwirtschaft – Werte aus der Tonne

Müll ist keine Ware wie jede andere. Er enthält wertvolle Rohstoffe und Energie, 
die nicht verschwendet werden dürfen, sondern Bestandteil einer ökologischen 
Kreislaufwirtschaft sein müssen.

Wir Grünen setzen uns dafür ein, dass Abfälle 
vermieden, wiederverwendet oder hochrangig verwertet (recycelt) werden. Diese 
Haltung wird in der Gesellschaft längst allgemein mitgetragen. Den eigenen 
Abfall zu sortieren und getrennt zu entsorgen, ist für viele Haushalte zur 
Selbstverständlichkeit geworden.



Bei uns ist der Landkreis für unsere Abfälle zuständig und könnte bei deren 
Entsorgung einiges besser machen. Bisher müssen wir unsere Wertstoffe wie 
Plastikmüll und Bioabfälle umständlich zum Wertstoffhof in der Gemeinde fahren. 
Die regelmäßigen Fahrten mit dem Auto dorthin sind unökologisch und die 
Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe sind kaum mit den Terminplänen von Familien und 
Vollzeit arbeitenden Menschen zu vereinbaren. Wer krank oder gebrechlich ist 
oder wer über kein Auto verfügt, hat bei uns kaum eine Chance seinen Müll 
sinnvoll zu entsorgen.



So ist nicht verwunderlich, dass es im Landkreis Rosenheim in den letzten Jahren 
keine Fortschritte bei der Recyclingquote gegeben hat und noch immer viel zu 
viel Abfall verbrannt wird. Selbst Bioabfall, der nach 
Kreislaufwirtschaftsgesetz seit 2015 getrennt gesammelt und verwertet werde 
müsste, landet bei uns im Landkreis größtenteils in der Müllverbrennung. Deshalb 
wird bei uns im Landkreis jährlich nur ein Kilo Bioabfall pro Kopf kompostiert. 
Die Stadt Wasserburg, die Bioabfälle bei den Bürger*Innen abholen lässt, schafft 
es immerhin, 70 Kilogramm Bioabfälle pro Kopf und Jahr wiederzuverwerten.




Statt komplett auf das Bringsystem zu setzen, muss die Mülltrennung im Alltag 
der Haushalte möglichst einfach und bequem funktionieren. Nur so werden die 
Verwertungsquoten steigen. Nicht nur die Biotonne, sondern auch die 
Wertstofftonne müssen vor jeder Haustüre stehen und abgeholt werden, genauso wie 
der Restmüll. Nur, wenn die Bürger*Innen sicher sein können, dass Wertstoffe 
wirklich zuverlässig und ordnungsgemäß verwertet werden, können sie vor Ort zu 
einer sorgfältigen Mülltrennung im Haushalt motiviert werden.



Wir fordern deshalb für unseren Landkreis Rosenheim:

  • Getrenntsammlung von Bioabfall mittels Biotonne im Holsystem.
  • Bau und Betrieb einer Verwertungsanlage mit Vergärungs- und 
Kompostierungsstufen für Bioabfall, ggf. gemeinsame Anlagen für 
Nachbarlandkreise oder den Landkreis Rosenheim mit der Stadt Rosenheim.
  • Kompostierungsanlage für Grüngut für je nach Jahreszeit anfallenden 
Grünschnitt sind sinnvolle Ergänzungen, können aber die Biotonne nicht 
ersetzen.
  • Quersubventionierung der Biotonne über die Gebühren der Restmülltonne.
  • Beratung und Öffentlichkeitsarbeit, sodass alle Küchenabfälle zukünftig in 
die Biotonne und nicht in den Restmüll kommen und Fehlwürfe reduziert 
werden.
  • Die Regierung von Oberbayern fordern wir auf, ihrer Rechtsaufsicht 
nachzukommen. Eklatant zu niedrige Sammelmengen für Bioabfall mittels 
Bringsystem, die weit unterhalb der bundesdeutschen und bayerischen 
Durchschnittswerte liegen, dürfen nicht akzeptiert werden.
  • Prüfung eines Holsystems für Plastikmüll ähnlich dem Dualem System oder 
dem Gelben Sack
  • Über die kommunalen Spitzenverbände auf Landes- und Bundesebene wollen wir 
daraufhinwirken, dass Einwegverpackungen bald der Vergangenheit angehören.
  • Zur finanziellen Entlastung der Haushalte müssen überhöhte Rücklagen und 
liquide Mittel beim Zweckverband Abfallverwertung Südostoberbayern ZAS 
(Müllverbrennung in Burgkirchen) abgeschmolzen werden. Dies ermöglicht es, 
Verbrennungsgebühren für Restmüll zu senken.
  • Ein grundsätzlich auf Abfallvermeidung ausgerichtetes Gebührensystem 
schafft Anreize. Haushalte mit geringem Abfallaufkommen sollen durch 
niedrigere Gebühren und das Angebot kleinerer Tonnen oder 
Nachbarschaftstonnen belohnt werden.
  • Auch bei der Plastikvermeidung muss der Landkreis Vorbild sein und selbst 
verpackungsarm einkaufen – und sich über seine Spitzenverbände dafür 
einsetzen, dass der Export von Plastikabfällen ganz verboten wird. Wir Grünen fordern Transparenz und Kontrolle der Abfallströme und strenge 
Reglementierung von Müllexporten als eine hoheitliche Aufgabe im Dienst des 
Gemeinwohls.

Klimaschutz & Energiewende – Die Lösung beginnt mit uns

Zur dauerhaften Sicherung der Lebensgrundlagen heutiger und künftiger 
Generationen streben wir eine vollständig auf erneuerbaren Quellen beruhende 
Energieversorgung für den Landkreis Rosenheim an. Eine Schlüsselrolle fällt 
dabei der Einsparung sowie dem effizienten Einsatz von Energie zu. Der Landkreis 
kann und muss, etwa über seine Liegenschaften oder den kommunalen Fuhrpark, eine 
Vorbildfunktion einnehmen. Eine nachhaltige Energiewende kann – zusätzlich zu 
den Mindestzielen der Bundesregierung – nur geschafft werden, wenn die 
Bürger*innen vor Ort daran beteiligt werden und selbst zur aktiven Teilnahme 
motiviert werden. Finanzielle Investitionen in dieses Zukunftsthema generieren 
nicht zuletzt neue, qualifizierte Arbeitsplätze hier in unserer Heimatregion, 
stärken dadurch die regionale Wirtschaft und tragen zur Wertschöpfung bei.



Der Landkreis Rosenheim muss hier endlich in ein längst überfälliges, 
umfassendes Energie- und Klimaschutzmanagement einsteigen. Eine Vernetzung der 
für die Energiewende und den Klimaschutz vor Ort benötigen Stellen ist 
unerlässlich und kann nur durch die Schaffung einer vollwertigen Stelle für 
eine/n Klimaschutzmanager*in des Landkreises Rosenheim sinnvoll realisiert 
werden.



Was viele Kommunen in ganz Deutschland längst als Chance begriffen haben, steckt 
hier im Landkreis mangels bisherigem politischem Willen, wenn überhaupt, noch in 
sehr kleinen Kinderschuhen. Detaillierte Energienutzungspläne zum Ausstieg aus 
fossilen Energieträgern für die 46 Kommunen im Landkreis, die Nutzung 
landkreiseigener Dachflächen für Photovoltaik, die Zusammenarbeit mit 
bestehenden Solargenossenschaften, die mögliche Gründung einer heimischen 
Landkreis-Energieagentur oder die Initiierung von Bürgerprojekten über die 
Gemeinde- und Stadtgrenzen hinweg sind nur einige erfolgreiche Beispiele, die 
sich im Landkreis Rosenheim umsetzen ließen und nicht nur Symbolpolitik 
angesichts junger Protestbewegungen darstellen
.


Zum Punkt Vorbildfunktion zählt schließlich auch die Verantwortung des 
Landkreises, bei Ausschreibungen bereits sicherzustellen, dass nur solcher 
Ökostrom eingekauft wird, bei dem durch eine entsprechende Zertifizierung 
gewährleistet ist, dass der jeweilige Stromerzeuger seine ökologischen 
Energieerzeugungskapazitäten auch tatsächlich erhöht und den Ökostrom nicht 
einfach nur aus dem sogenannten Graustrom der konventionellen Stromkunden*innen 
herausrechnet.



Um die gesellschaftliche Bedeutung des Klimaschutzes und Energieeinsparens 
öffentlichkeitswirksam würdigen zu können, regen wir die Auslobung eines 
Klimaschutzpreises für Privatpersonen, Firmen und öffentliche Einrichtungen an, 
die sich in der Energiewende besondere Dienste erworben haben. Dieser Preis 
könnte, ähnlich wie beim Sozial- oder Kulturpreis, jährlich vom Umweltausschuss 
des Kreistags oder einer Jury verliehen werden.

Auch die Bedeutung des Konsums, insbesondere der Ernährung, für die 
Klimaschutzbemühungen wollen wir stärker in den Fokus rücken. Auch hier sollte 
der Landkreis Rosenheim eine Vorbildwirkung einnehmen. So sollten in den Mensen, 
Küchen und Kantinen im Zuständigkeitsbereich des Landratsamtes Lebensmittel aus 
regionalem, möglichst ökologischem Anbau Verwendung finden, so dass die 
Landwirt*innen in unserer Region einen verlässlichen Abnehmer von Produkten 
haben. Darüber hinaus muss der Einkauf fair produzierter und gehandelter 
Produkte auf allen Ebenen und in allen Zuständigkeitsbereichen des Landkreises 
eine Selbstverständlichkeit werden.

Rosenheim soll Fair-Trade-Landkreis werden und seitens der Verwaltung sollen die 
notwendigen Schritte eingeleitet werden.




Arten- & UmweltschutzPlatz für Tiere und Pflanzen

Der Landkreis Rosenheim ist geprägt durch die Voralpenlandschaft mit Seen und 
Mooren, von sanft geschwungenen Moränenhügeln, von Kultur- und Flusslandschaften 
wie an Inn und Mangfall.


Wir Grüne wollen die Artenvielfalt im Landkreis Rosenheim erhalten und 
verbessern. Wir wollen den Flächenverbrauch begrenzen, die Lebensräume von 
lokalen Tier- und Pflanzenarten schützen, Natur- und Landschaftsschutzgebiete 
weiterentwickeln und Biotope besser vernetzen.



Besonderes Augenmerk legen wir auf die Moorrenaturierung, den Schutz der 
Bergwälder und alpinen Tier- und Pflanzengesellschaften.
Für die landschaftstypischen Moore und die einzigartigen Lebensräume unseres 
Alpenanteils tragen wir in hohem Maße Verantwortung.

Eine naturnahe Bewirtschaftung der Wälder und unbelastete Gewässer sind die 
Voraussetzungen, um Menschen, Pflanzen und Tieren eine Lebensgrundlage zu geben. 
Wir brauchen mehr Gewässerschutz und die ökologische Aufwertung unserer 
Gewässer. Nach den Starkregenereignissen in den vergangenen Jahren wollen wir 
für jede Kommune im Landkreis ein ökologisches Hochwasserschutzkonzept 
erstellen.

Kommunale Flächen, Wälder und Gewässer sollen umweltverträglich und nachhaltig 
bewirtschaftet werden. Wir wollen mehr Lebensraum für Insekten, Bienen, 
Schmetterlinge und Vögel schaffen mit naturnahen Blühwiesen und artenreichen 
Wegrändern statt abrasierter Grasstreifen.



Nisthilfen für Gebäudebrüter wie Mauersegler sollen zukünftig gleich in die 
Planung von kreiseigenen Neubauten einbezogen werden.


Ebenso soll, wo immer möglich, Fassadenbegrünung eingeplant und umgesetzt 
werden, damit Insekten und Vögel mehr Lebensraum in den Siedlungen finden.



Der Einsatz von Pestiziden wie Glyphosat auf kommunalen Flächen muss unterbunden 
werden, um Bienen, andere Insekten sowie unser aller Gesundheit zu schützen. Wir 
Grüne setzen uns dafür ein, dass der Landkreis Rosenheim pestizidfrei wird.



Wir setzen uns für eine ökologische Landwirtschaft ein und arbeiten dazu 
partnerschaftlich mit den Landwirtinnen und Landwirten zusammen. Wir setzen auf 
eine gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft und unterstützen es, wenn 
sich Kommunen zu gentechnikfreien Regionen zusammenschließen wollen.

Wir Grüne wollen gute Perspektiven für die bäuerliche Landwirtschaft und die 
Steigerung ökologischer Erzeugung. Wir setzen uns für gutes Essen, möglichst 
biologisch und regional und gegen die Verschwendung von Lebensmitteln ein und 
gehen in den kommunalen Einrichtungen mit gutem Beispiel voran.



Wasser, das Lebensmittel Nummer 1, muss sauber, bezahlbar und in kommunaler Hand 
bleiben. Trinkwasserschutzgebiete haben für uns allerhöchsten Stellenwert. Mit 
der Landwirtschaft arbeiten wir gemeinsam daran, Nitrate und Pestizide in 
Gewässern zu reduzieren. Gleichzeitig investieren wir in die Modernisierung 
unserer Kläranlagen, um den Eintrag von Mikroschadstoffen, Arzneimitteln oder 
multiresistenten Keimen zu senken.



Wir Grüne kämpfen für den Schutz von Natur und Umwelt, um Erholungsräume und 
intakte Ökosysteme heute und morgen zu erhalten, damit wir unseren Kindern 
gesunde Böden, sauberes Wasser und reine Luft hinterlassen können.


Im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) ist der Landkreis insbesondere 
für den Linienbusverkehr zuständig. Dessen Rückgrat ist jedoch die 
Schülerbeförderung. Damit auch Schüler*innen der weiterführenden Schulen und 
Berufschulen sowie Berufstätige vermehrt auf dieses Verkehrsmittel umsteigen 
wollen und können, muss das Angebot deutlich erweitert werden. Die zentralen 
Linien müssen auch am Wochenende und während der Ferienzeiten bedient werden. 
Der neue, 2019 verabschiedete Nahverkehrsplan für Landkreis und Stadt Rosenheim 
mit seinen umfangreichen Daten muss hier als ernst genommene Arbeitsgrundlage 
dienen. Dazu gehören auch die Pläne aufgelassene Bahnstrecken – etwa in 
Wasserburg oder zwischen Obing und Bad Endorf – zu reaktivieren. Genauso wie der 
barrierefreie Zugang zu den ÖPNV-Angeboten des Landkreises,sollte das Ziel 
angestrebt werden, den ÖPNV für alle Jugendlichen kostenlos zur Verfügung zu 
stellen.
Für die Umsetzung bedarf es eines klaren politischen Willens an allen 
verantwortlichen Stellen des Landkreises.


Als konkrete Maßnahmen wollen wir das Personal der Rosenheimer 
Verkehrsgesellschaft (RoVG) massiv aufstocken.

  • Wir wollen ein einheitliches Tarifsystem über die Landkreisgrenzen hinaus.
  • Wir wollen die Abfahrtszeiten der Buslinien mit den Fahrplänen der 
Bahnlinien im Sinne der Fahrgäste in Einklang bringen.
  • Wir wollen häufigere und feste Taktzeiten für das ÖPNV-Angebot des 
Landkreises.
  • Wir wollen ernsthaft eine Erweiterungen des Münchner Verkehrsverbundes 
(MVV) in den Landkreis Rosenheim hinein prüfen, ohne dabei die heimischen 
Interessen zu vernachlässigen.
  • Wir wollen verpflichtende Ausschreibungen und fest definierte 
Mindeststandards (von Barrierefreiheit bis zur ökologischen 
Fahrzeugflotte) bis bei allen Neuvergaben für Buslinienkonzessionen.
  • Wir wollen Anrufsammeltaxis in schwach besiedelten Randlagen, Carsharing-
Gruppen oder Bürgerbusprojekte als ergänzende Angebote als weitere 
Bausteine für einen erfolgreichen öffentliches Verkehrsangebot im 
Landkreis Rosenheim.

Die Zukunft der Mobilität kann nur durch den gezielten und koordinierten Ausbau 
der längst bestehenden Alternativen zum motorisierten Individualverkehr 
gestaltet werden. Das Fahren mit der Bahn, dem Bus oder dem Fahrrad ist jedoch 
nur dann attraktiv, wenn eine entsprechende Infrastruktur (sichere 
Abstellmöglichkeiten, Ladesäulen, etc.) an den richtigen Stellen, beispielsweise 
an Bahnhöfen und weiteren Knotenpunkten, vorhanden ist. Fahrräder müssen 
selbstverständlich in allen Öffenltichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden 
dürfen.


Bei spezieller Betrachtung des Fahrrads als umweltfreundlichstem 
Fortbewegungsmittel ist die Erhöhung der Sicherheit aller Nutzer*innen 
unverzichtbar. Das vom Landkreis auf Antrag der Grünen-Kreistagsfraktion in 
Auftrag gegebene Radwegekonzept muss konsequent umgesetzt werden. Hier braucht 
es ein Zusammenspiel von Landkreis und Kommunen, welche die Umsetzung vor Ort 
koordinieren müssen. Sollten im Zuge dieser Realisierung gemäß Konzept anstelle 
der Nutzung wenig befahrener Nebenstraßen und Wege an einzelnen Stellen doch 
noch Neubaumaßnahmen wie neue Radwege notwendig werden, ist die Einbeziehung 
kompetenter Partner wie des ADFC zu berücksichtigen. Auf diese Weise können alle 
Belange des Radverkehrs angemessen beachtet werden.

Überflüssige Großprojekte wie den dreispurigen Ausbau der A8 und einen 
unverhältnismäßigen Eingriff in die Natur für den Nordzulauf zum 
Brennerbasistunnel lehnen wir ab.

Gesundheitswesen – Nah und für jeden da

Wir setzen uns für eine umfassende, wohnortnahe Versorgung aller Bürger*innen 
ein – unabhängig von deren Einkommen oder Erkrankungen. Hierzu zählt auch die 
dauerhafte Sicherung aller Standorte der RoMed-Kliniken in Bad Aibling, Prien 
und Wasserburg sowie des hochwertigen Angebots an Gesundheitsleistungen. Dies 
schließt selbstverständlich die Stärkung der beiden Geburtshilfeabteilungen an 
den Standorten in Rosenheim und Wasserburg mit ein.

Die Kliniken als attraktiver 
Arbeitgeber in der Gesundheitsregion Rosenheim müssen dabei, unterstützt durch 
die Wohnbaugesellschaft des Landkreises, durch vorausschauende Planung im 
Bereich Personalwohnen passende Voraussetzungen für die Bindung von Fachkräften 
schaffen. Dazu zählt im Übrigen auch eine personelle Ausstattung, die neben dem 
Wohlergehen der Patienten*innen selbstverständlich auch den Mitarbeiter*innen in 
den Kliniken ein positives Arbeitsklima ermöglicht.
Alternative Heilmethoden und die Versorgung im Bereich Palliativ- und 
Hospizversorgung (in Zusammenarbeit mit dem neuen Chiemseehospiz in Bernau) 
stellen für uns ebenfalls unverzichtbare Leistungselemente dar. Regionale, 
gentechnikfreie Lebensmittel zur Behandlungsergänzung der Patienten*innen haben 
darüber hinaus ein zusätzliches Qualitätsmerkmal der heimischen Krankenhäuser 
als Gesundheitszentren für die Menschen vor Ort darzustellen.


Wenn es um die ganzheitliche Versorgung der Menschen geht, ist eine enge 
Verzahnung der unterschiedlichen Berufe und Einrichtungen im Bereich 
Gesundheitswesen zukunftsentscheidend. Das aktuell neu entstehende Klinikum in 
Wasserburg, welches der Landkreis Rosenheim gemeinsam mit dem Bezirk Oberbayern 
realisiert, muss hier von Beginn an ein überregional beachteter Impulsgeber für 
eine moderne Gesundheitsversorgung in unserer Heimatregion werden. Zudem kann 
auf diese Weise echte Inklusion von somatisch und psychiatrisch erkrankten 
Menschen gelebt und gelernt werden.


Wir wollen auch schwierigen gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung tragen. 
Gerade die Zunahme psychischer Erkrankungen und neue Formen der 
Abhängigkeitserkrankungen, erfordern neue, flexible Behandlungsansätze für die 
betroffenen Bürger*innen, die erst noch in den komplexen Rahmen des 
Gesundheitsrechts eingepasst werden müssen.

Wohnen Sozial, gerecht, für uns alle

Wohnen in angemessener Form ist ein Menschenecht. So ist es zwingend geboten, 
dass der Staat die Grundvoraussetzungen für ein menschenwürdiges Dasein sichert. 
Das zu garantierende "Existenzminimum" umfasst auch das Wohnen. Entsprechende 
Ansprüche verankert und konkretisiert das Sozialrecht. Beim Erfüllen dieser 
Grundansprüche ist auch der Landkreis gefordert, vor allem auch um 
Obdachlosigkeit nicht zum alleinigen Problem der Kommunen werden zu lassen. Wir 
Grüne setzen uns deshalb ein:

  • für die konsequente Schaffung neuen, bezahlbaren Wohnraums auch durch die 
kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft. Maßnahmen sollten dabei über 
notwendigste Maßnahmen hinausgehen.
  • für eine konsequente Feststellung von Wohnungsleerständen vor allem an 
sozialen Brennpunkten und eine damit verbundene konsequente Beratung von 
Eigentümern und sonstigen Vermietern, um Potentiale auch für kurzfristige 
Mietverhältnisse zu erschließen
  • für die verlängerte Nutzung von ursprünglich für Asylbewerber angemieteten 
Unterkünften, die nicht mehr gebraucht werden, oder bei denen Verträge 
auslaufen. Zur Vermeidung von Obdachlosigkeit sollten anerkannte oder 
geduldete Flüchtlinge auf Zeit möglichst unbürokratisch dort weiter 
untergebracht werden können, besonders da, wo Vermieter keinen Eigenbedarf 
anmelden.

Gemeinschaftliches Bauen, gemeinwohlorientierte Wohnungswirtschaft, 
Werkswohnungsbau, Baugemeinschaften und vielfältige Wohnformen geben 
unterstützenswerte, innovative Impulse für eine soziale Stadtentwicklung. Eine 
Schlüsselrolle bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums kommt Städten und 
Gemeinden zu, aber gerade mittlere und kleinere Kommunen können innovative 
Formen der Entwicklung von Wohnraum personell und fachlich nicht aufgreifen. Wir 
wollen die Kommunen im Landkreise durch eine Aufwertung der bestehenden 
Wohnungsbaugesellschaft mit deutlich erweiterten Aufgaben dabei unterstützen 
Wohnungsneubau zu gestalten, indem wir entsprechende Angebote machen, von der 
Beratung über neue Fördermodelle und Wohnformen, sinnvollen Planung unter 
Beachtung der kommunalen Entwicklungspläne, bis hin zur Realisierung von 
Mehrgenerationen-Wohnen, Pflege- oder Demenz-WGs mit hoher Lebensqualität und 
sozialer Einbindung für jede Altersgruppe. So könnte der Landkreis den Gemeinden 
sinnvolle Alternativen zum Verkauf von gemeindlichen Flächen an private 
Investoren anbieten.



Das größte Problem für die Wohnbaugesellschaft ist das Finden geeigneter 
Grundstücke. Hier muss sich die Wohnbaugesellschaft für eine neue Zusammenarbeit 
mit den Gemeinden öffnen und den Gemeinden eventuell weitere Rechte, z.B. bei 
der Belegung einräumen. Die Bauweise ist solider, ökologischer Standard. Die 
Umrüstung auf erneuerbarer Energie in den bestehenden Liegenschaften wurde durch 
uns immer wieder angemahnt und muss unverzüglich durchgeführt werden, z.B, die 
Solarthermie- Anlage in dem Bestandsgebäude in Wasserburg.



Moderne Wohnkonzepte für bezahlbaren Wohnraum
Damit Wohnraum bezahlbar bleibt wollen wir Grüne Wohnkonzepte ermöglichen, die 
den Kostenfaktor Grund-und Boden berücksichtigen, und angepassten Wohnraum für 
die vielen verschiedenen Lebenslagen bietet. Wohngebiete, in denen Flächen 
gepachtet werden können um z.B. ein Tiny House aufzustellen, oder mobile 
Holzbaumodule zu errichten sind ein probates Mittel Menschen bezahlbares Wohnen 
zu ermöglichen.

Kindertagesbetreuung – Miteinander von Anfang an

Inklusion entsteht, wenn nicht die individuellen Förderbedarfe, sondern die 
Fähigkeiten von Menschen im Vordergrund stehen und die Vielfalt in Gruppen als 
selbstverständlich erlebt wird. Deshalb ist es so wichtig, dass unsere Kinder 
schon in den Kindertageseinrichtungen den Umgang mit Kindern aus 
unterschiedlichen Ländern, mit unterschiedlichen Fähigkeiten und verschiedenem 
Aussehen als selbstverständlich erfahren.



Wir wollen:

  • Dem Fachkräftemangel bei ErzieherInnen muss durch gezielte Verbesserungen 
der Rahmenbedingungen entgegengewirkt werden, der freiwillige kommunale 
Zuschuss so gestaltet werden, dass Inklusion in Kindertageseinrichtungen 
nicht zu finanziellen Einbußen führt.
  • Die Beratung der Kindertageseinrichtungen durch das Kreisjugendamt zur 
qualitativen Weiterentwicklung und zur Lösung spezifischer 
Problemstellungen muss bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden.

Senior*innen – Älter werden

Wir Grünen wollen, dass Senior*innen in allen gesellschaftlichen Bereichen 
eingebunden bleiben. Dafür braucht es verschiedene quartiersnahe und qualitativ 
hochwertige Wohn- und Versorgungsformen, auch für Demenzkranke. Im Landkreis 
Rosenheim setzen wir uns deshalb ein für:

  • eine Weiterentwicklung von Modellen betreuten Wohnens oder alternativer 
Wohnformen mit Versorgungssicherheit. Lösungen sollten optimiert und den 
örtlichen Möglichkeiten und Erfordernissen angepasst werden.
  • eine beständige, bedarfsgerechte Unterstützung der Kreisgemeinden mit 
logistischen und praktischen Hilfen, um die örtlichen Probleme im Bereich 
der Versorgung älterer Menschen zu verbesser.

Inklusion & Teilhabe – Jede und jeder kommt mit

Wir setzten uns für ein inklusives Gemeinwesen ein, in dem alle Menschen 
gleichberechtigt und selbstbestimmt miteinander leben und an allen Aktivitäten 
teilhaben können. Unserem Verständnis nach bezieht sich Inklusion nicht nur auf 
Menschen mit Behinderungen. Allen Menschen wird erleichtert zu verstehen, was 
von ihnen gewollt oder gebraucht wird, wenn Antragsformulare und Bescheide in 
„Leichter Sprache“ verfasst werden.

Es ist ein wichtiges grünes Ziel, nicht nur 
Voraussetzungen für diese Teilhabe zu schaffen, sondern diese auch optimal 
umzusetzen/ weiterzuentwickeln. Die Teilhabeplanung hat mittlerweile einen 
wichtigen Stellenwert im Landkreis, erkennbar an der erfolgreich 
funktionierenden Fachstelle Inklusion und den regelmäßig stattfindenden Treffen 
der Steuerungsgruppe sowie der verschiedenen Arbeitsgruppen, die solche Themen 
wie frühkindliche Bildung, Inklusion in Schule, Kultur, Sport und Freizeit bis 
hin zum Thema Arbeit und Beschäftigung sowie Wohnen und unabhängige 
Lebensführung behandeln.


Dennoch gibt es auch nach Erscheinen des Teilhabeplans vor über sechs Jahren 
noch vieles zu verbessern:

  • verstärkte Anstrengungen in allen Bereichen des täglichen Lebens bezüglich 
verkehrstechnischer Barrierefreiheit, Förderung von barrierefreiem 
Wohnraum, wo immer möglich, aber auch Schaffung von behindertengerechten 
Ruhezonen im öffentlichen Raum
  • Niederflurbusse im gesamten Landkreis machen es nicht nur Menschen mit 
Mobilitätseinschränkungen möglich, sich bequem mit dem ÖPNV fortzubewegen.
  • einfacherer Zugang zu Informationen über Hilfen, Transportmöglichkeiten 
und Assistenzdienste, auch unter Nutzung verschiedener Social-Media-Kanäle
  • Ausbau des Mobilitätsangebots über den jeweiligen städtischen und 
außerörtlichen Zentralbereich hinaus. Zum Erreichen von Ämtern sollte eine 
landkreiseigene Transportmöglichkeit ähnlich einem Sozialmobil oder Rufbus 
geschaffen werden. à ernsthaft?
  • Der vermehrte Ausbau des behindertengerechten ÖPNV auch in 
außerstädtischen Bereichen würde Menschen mit Behinderung in die Lage 
versetzen, auch Wohnungen in günstigerer Außenlage nutzen zu können.
  • Die Bauämter in den Gemeinden sollten dazu motiviert werden, §48 der 
Bayerischen Bauordnung zum barrierefreien Bauen konsequenter bei den 
verantwortlichen Planern ins Bewusstsein zu rücken und seine Umsetzung zu 
kontrollieren.
  • Ein vermehrtes Engagement der ortsansässigen Vereine und Arbeitgeber im 
Sinne der Inklusion sollte gezielt gefördert und belohnt werden.

Schulen & Jugendhilfe – Bildung schafft Chancen

Über die Lebenschancen unserer Kinder entscheidet auch eine gute Schulbildung. 
Wir Grüne wollen eine Schule, die den Kindern Mut macht statt Angst. Kinder sind 
neugierig und wollen etwas leisten. Wir wollen jedem einzelnen Kind gerecht 
werden und es nach seinen individuellen Stärken fördern aber auch dort hilfreich 
begleiten, wo Lernen erschwert gelingt. Gemeinsam, Hand in Hand, geht das besser 
als in einer Ellbogen-Schule, in der jeder nur auf sich schaut.

Der Landkreis steht deshalb in der Verpflichtung, sein Möglichstes zu tun, die 
Voraussetzungen für diesen Bildungserfolg im Rahmen seiner Zuständigkeiten auch 
unter Einbeziehung ökologisch und energetisch optimierter Baumaßnahmen zu 
schaffen.

Dazu gehören:

  • der bedarfsgerechte, sinnvolle Ausbau der Landkreisschulen mit Lehr- und 
Lernmitteln auch im Hinblick auf aktuelle Anforderungen der 
digitalisierten Welt
  • Neubaumaßnahmen unter verstärkter Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen
  • naturnahe Pausenhöfe, Schulgärten und Bepflanzungen der Schulgrundstücke. 
Dazu gehören Pflanzinseln auf Pausenhöfen mit heimischen Blütenpflanzen 
ebenso wie eine schonende Versiegelung von Flächen sowie Schaffung von 
noch mehr Möglichkeiten schattenspendende Bäume zu pflanzen
  • eine Überprüfung aller öffentlicher Schulgebäude betreffs Möglichkeiten 
der Nutzung von Solarenergie oder anderer nicht fossiler Energieformen, 
sofern nicht schon geschehen
  • Sicherstellung der Schulsozialarbeit bedarfsgerecht an allen Schularten im 
Landkreis, um Beratung für Schüler, Eltern und Lehrkräfte, Prävention und 
und Intervention beispielsweise bei Konflikten oder Mobbing sowie 
Schulentwicklung für chancengerechtere Bildung für alle Schüler zu 
gewährleisten
  • Ganztagesbetreuung: qualitativ weiterentwickeln, ausgewogenes, gutes 
Mittagessen. Regional, wenn möglich bio und frisch gekocht,so dass die 
Kinder den Umgang mit Lebensmitteln aus heimischer Produktion erleben. • die weitere Unterstützung der offenen Jugendarbeit und außerschulischen 
Bildung.
  • die vernetzte und effektive Arbeit aller Abteilungen des Jugendamtes ist 
und wichtig. Daher wollen wir den Prozess der anstehenden personellen 
Veränderungen konstruktiv begleiten.
  • Jugendinitiativen, Jugendkulturarbeit gerade im ländlichen Raum müssen 
gefördert und unterstützt werden.
  • Plattformen wie “a-RO-und” (www.around-rosenheim.de) des Landkreises 
Rosenheim unterstützen wir als gelungene Projekte zur Jugendbeteiligung

Asyl & Migration – Das WIR hat es geschafft

Das Jahr 2015 hat gerade in Rosenheim gezeigt, dass wir uns auf die 
Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger verlassen 
können. Wenn wir die Herausforderungen der steigenden Flüchtlingszahlen aus den 
Kriegsgebieten im Nahen Osten, dem Irak und Afghanistan, bewältigen konnten, 
dann nur dank des großen Einsatzes zahlloser Menschen aus allen politischen und 
gesellschaftlichen Lagern. Hier hat sich gezeigt, dass die Menschen im Landkreis 
Rosenheim weltoffen sind und schnell pragmatische Lösungen finden können: Von 
der Möbel- und Kleiderbörse bis hin zu Deutschkursen und Sexualaufklärung für 
geflüchtete Frauen.



Der weltoffene und gleichberechtigte Umgang mit allen Menschen ist eine 
Herzensangelegenheit grüner Sozialpolitik. Die Stärkung des Ehrenamts ist daher 
auch ein wichtiges Ziel grüner Flüchtlingspolitik. Wir setzen uns dafür ein, 
dass Ehrenamtliche greifbare Wertschätzung durch den Landkreis erfahren: Dazu 
gehören vertrauensvolle und kundige Ansprechpartner für Asylfragen in den 
Ämtern. Transparente, einfache Wege der Kostenerstattung etwa für 
Sachaufwendungen und Fahrtkosten. Eine Stärkung der ehrenamtlichen Strukturen, 
etwa durch Weiterbildungsmaßnahmen für Flüchtlingshelfer und eine aktive 
Informationspolitik in den Ämtern.



Die Geflüchteten, wie auch Menschen mit Migrationshintergrund selbst müssen 
Zugang zu Deutsch- und Integrationskursen bekommen, unabhängig ihres 
Aufenthaltstitels. Dafür müssen mehr Kurse angeboten und durch den Landkreis 
finanziell gefördert werden sowie die Schülerbeförderung gewährleistet sein.
Geflüchteten muss es möglich sein, ihren Teil zur Gesellschaft beizutragen. Wir 
benötigen unkomplizierte Arbeitsmöglichkeiten und Beschäftigungserlaubnisse 
statt Verbote. Dadurch werden nicht nur die Ausgaben für Sozialleistungen 
verringert, sondern auch die Gemeinschaft und der Arbeitsmarkt gestärkt.



Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sind besonderen Belastungen 
ausgesetzt. Neben dem Leistungsdruck in der Schule und der Bewältigung des 
Erwachsenwerden kämpfen sie oftmals mit Sprachbarrieren, kulturellen 
Unterschieden und teilweise auch mit traumatischen Erlebnissen. Die Sozialarbeit 
im Jugendbereich für Geflüchtete und andere jungen Menschen mit 
Migrationshintergrund muss umfangreich verstärkt werden. Die Angebote der 
kommunalen Jugendarbeit des Landkreises müssen erweitert werden durch 
gemeinschaftsstiftende Angebote und niederschwelligen Unterstützungsangebote 
(wie z.B. Buddy-Programm). Zudem soll die Unterstützung und Begleitung in 
Schulen durch intensivere schulische Sozialarbeit gestärkt werden

Kulturförderung – Raum für Kultur

Infolge der rasanten Verteuerung von Immobilien im Landkreis Rosenheim fehlt 
Raum für Kulturschaffende und Kreative und verschiedene Formen von 
ehrenamtlichem Engagement. Hier sollte der Landkreis tätig werden und Modelle 
entwickeln, wie eigene Liegenschaften, wie z.B. das Schloss Hartmannsberg für 
unterschiedliche Gruppen geöffnet werden können, gegebenenfalls durch Schaffung 
einer Koordinierungsstelle im Landratsamt. Nichtnutzen mangels Konzept ist 
angesichts der Verknappung von Raum nicht mehr vertretbar.




Wir Grüne möchten die Vielfalt der Kulturlandschaft in Rosenheim erhalten und 
zielgerichtet fördern.


Als Zeichen der Wertschätzung für die hohe Qualität der Veranstaltungen wird 
seit 1985 der jährliche Kulturpreis des Landkreises verliehen. Wir möchten dass 
dies Auszeichnung künftig durch einen Fachjury ausgwählt wird.


Der Kulturförderpreis bietet darüber hinaus die Möglichkeit besonders 
ambitionierte, zukunftsweisende oder auffällig kreative Veranstaltungsformate 
auszuzeichnen.



Kultur und Integration


Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Möglicheit Integration durch 
kulturelle Angebote zu fördern.
Gemeinschaftliche Angebote für Deutsche Bürger*innen und Eingewanderten hilft 
Vorurteile und Berührungsängste abzubauen. Der Aufbau sozialer Kontake wird 
durch gemeinschaftsstiftende Angebote gefördert. Alles was ein friedliches 
Zusammenleben stärkt ist für uns Grüne wünschenswert.
Menschen mit Migrationshintergund sollen als Gestalter in das kulturelle Leben 
im Landkreis Rosenheim stärker eingebunden werden. Wir fordern mehr 
Partizipationsmöglichkeiten und Föderung der Teilhabe. Wir laden sie dazu ein 
anderen Bürger*innen ihre Kultur nahezubringen. Damit werden Vorurteile abgebaut 
und das Zusammenleben gestärkt.

URL:http://www.gruene-rosenheim.de/kreistag/unser-wahlprogramm/